Über die Autorin

Dies ist nun schon der dritte Versuch diesen Artikel, über mich als Autorin, zu verfassen. Was schreibt man denn da nur? Interessiert das überhaupt jemand?

 

Vielleicht beschreibe ich einfach, wie ich dazu kam ein Buch zu schreiben. Gleich vorweg, das war eigentlich gar  nicht meine Absicht, zumal ich in der Schule Aufsätze gehasst habe. Schade, dass einem die Schule oft so viele interessante Dinge erst einmal verleidet. Aber das ist ein anderes Thema und ich schweife ab. Nun wie fing es also an?

 

Nachdem ich viele wunderbare Gespräche mit Schila geführt hatte, lieben Menschen ihre Botschaften übermittelte und meine Aufzeichnungen langsam beträchtliche Ausmaße annahmen, schlich sich allmählich der Gedanke in meine Bewusstsein, dass dies ein wunderbarer Stoff für ein Buch wäre. Aber prompt, wie kann es auch anders sein, baute sich gleichzeitig eine Flut von Gegenargumenten auf. Mein aufsässiger Verstand predigte mir seine Meinung mit penetrant lästiger Ausdauer.

  • Schreiben? Du spinnst doch, überlass das mal lieber den Profis.
  • Ein Buch über Channeling? Willst du dich jetzt komplett lächerlich machen?
  • Meine Güte, noch so eine verrückte Tussi, die meint ihre Seelenergüsse der Welt mitteilen zu müssen.

Und so weiter, und so weiter…

Nach etlichen Stunden der Unsicherheit und einer beträchtlichen Menge Schokolade, war ich endlich so weit. Ich wusste nun ganz genau was ich nicht wollte. Ich wollte auf keinen Fall ein weiteres Selbsthilfebuch über Wunscherfüllung schreiben. Auf diesem Sektor gibt es mittlerweile wirklich genug und auch wirklich gute. Also entschloss ich mich dazu, das Ganze in einen heiteren Roman zu verpacken.

 

Ich wollte damit nicht nur diejenigen erreichen, die sich schon mit der Materie beschäftigen, sondern auch ganz gezielt Menschen ansprechen, die sich noch nicht mit solchen Themen auseinander gesetzt haben. Ich beabsichtigte sie auf humorvolle Weise ein bisschen zu sensibilisieren und zum Nachdenken anzuregen. Und wenn ich den lieben Rückmeldungen meiner Leser glauben darf, ist mir das wohl auch gelungen. Ich werde oft gefragt, ob das Buch autobiografisch ist und meine Antwort lautet:

 

Ja sicher, aber nur stellenweise. In manchen Figuren steckt etwas von mir, andere besitzen Züge von Menschen die ich kenne oder die einmal meinen Weg gekreuzt haben. Als Hannah Marie erklärt, wie sie zum Channeln kam, kommt das der Wahrheit schon sehr nahe, aber im Großen und Ganzen ist die Handlung meiner Fantasie entsprungen. Einzig bei den Gesprächen mit Schila und bei ihren Texten habe ich mich natürlich an meine Aufzeichnungen gehalten. Da mir das Schreiben so großen Spaß gemacht hat und das Feedback so positiv war, wird es sicher bald eine Fortsetzung geben.

 

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen wünscht

 

Gabi Bierling